Ulrike Vonderhagen & Dirk Kaiser

Was hat uns eigentlich auf die Azoren verschlagen?

Wir sind im Mai 2015 in Deutschland zu einem längeren Segeltörn gestartet. Unser Kurs führte uns über den Englischen Kanal und über die Biskaya nach Spanien. Anschließend bummelten wir die portugiesische Küste entlang nach Süden und verbrachten den Winter an der Algarve. Im Frühjahr 2016 ging es dann weiter nach Porto Santo (Madeira), und im Mai waren wir auf den Azoren.

Nachdem wir vier Inseln gesehen hatten, kamen wir im August 2016 mit unserem Segelboot in Velas (São Jorge) an. Der Hafenmeister begrüßte uns mit den Worten. "Willkommen im Paradies." Guter Spruch, dachten wir. Was wir aber dann in den nächsten Tagen sahen, verschlug uns den Atem.
Die hohen grünen Berge, die steilen Hänge mit den Fajãs in der Tiefe, die wilde Natur und das ursprüngliche Leben der Locals faszinierte uns schon nach wenigen Tagen. Aus einer kleinen Segelpause wurde so das Ende unseres Segeltörns. Wir wollten nicht mehr weiter.

Die Suche nach einem kleinen Haus gestaltete sich schwieriger als gedacht. Der Makler und unser jetziger Freund Lino schlug dann vor, ein Haus zu bauen. Bauen? Im Ausland und dann noch auf einer Insel inmitten des Atlantiks? Ohne die Sprache zu können? Oh nein, so verrückt wollten wir dann doch nicht sein.
Als wir aber dieses Grundstück angeboten bekommen hatten und tatsächlich dort bauen durften, da konnten wir nicht anders. Wir stürzten uns in das neue Abenteuer.



Zwischenzeitlich haben wir alles in Deutschland verkauft und leben mehr als glücklich mit unseren beiden Border Collies Chica und Otto in unserem PARADIES.

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